Berichte

Die Zither ist wieder gefragt
2017 wurde an der Musikschule Hard erstmals ein Intensivworkshop für Zither ausgerufen. Hauptdozent war Michal Müller, ein Pionier auf dem Gebiet der E-Zither, der mit seiner giftgrünen Elektrozither für offene Münder und große Ohren sorgte. Jimi Hendrix statt dem dritten Mann auf der Zither? Ja ist das denn erlaubt?
Mittlerweile wurde die Einstellung zur Zither ordentlich entstaubt und auch die E-Zither ist in der Szene angekommen und wird intensiv verwendet. In der Musikschule Hard kommt beispielsweise in Ensembles regelmäßig der E-Zither-Bass zum Einsatz.


Intensivworkshop im Jänner
Nach dem großen Erfolg des ersten Workshops folgten in den Jahren danach weitere. Der nächste findet nun am 31. Jänner und 1. Februar statt. Im Rahmen des Workshops werden zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem In- und Ausland von vier internationalen Dozenten unterrichtet.


Zitherszene wächst kontinuierlich
Mastermind hinter den Zitherworkshops ist Doris Matula, ihres Zeichens Lehrerin für Zither und Flöte an der Musikschule Hard. Sie ist mit viel Herz und Engagement dafür verantwortlich, dass in Hard und Umgebung die Zitherszene wächst und gedeiht. So wird derzeit beispielsweise das große Zitherorchester Rheintal ausgebaut und ein großes Frühlingskonzert ist bereits in Planung.

 

Ch. Sommer, Gemeindeblatt Hard Jänner 2026

Wer hat Angst vor'm dritten Mann?

 

 

So wurde das Harder Zitherwochenende „plugged unplugged 2026“ im Gemeindeblatt angekündigt, welches am 31. Januar und 1. Februar stattfand.

 

Seit einigen Jahren wird dieser Intensivworkshop immer wieder an der Musikschule Hard angeboten. Hauptdozent war und ist Michal Müller, der mit seiner grünen E-Zither im Jahre 2017 erstmalig für Aufregung sorgte. Jimi Hendrix auf der Zither (siehe Youtube-Kanal) statt Harry Lime Theme?
Ja ist das überhaupt erlaubt?

 

Mittlerweile wurde die Einstellung, auf der Zither sollte man nur den dritten Mann spielen, auch in Vorarlberg ordentlich entstaubt. Auch beim heurigen Workshop zeigte ein bunter Mix an Stilrichtungen, was auf der Zither alles spielbar ist.

 

Ursprünglich mit 4 DozentInnen geplant, bestand das Dozententeam aufgrund eines Krankheitsausfalles letztendlich aus 3 erfahrenen Lehrpersonen. Angereist waren Magdalena Pedarnig, Christian Bitschnau und Michal Müller, die die dadurch größeren Gruppen meisterhaft im Griff hatten.
40 TeilnehmerInnen verbrachten jeweils den Vormittag oder Nachmittag im Unterricht mit einem Dozent / einer Dozentin.

 

Michal hat extra den „Hard Waltz“ komponiert, der den TeilnehmerInnen sehr gut gefiel, aber für manche doch große Herausforderungen mit sich brachte. Ein wichtiger Teil in Michals Unterricht war es, technische Schwierigkeiten zu verbessern (Haltung, Rückschlagtechnik, etc). Den Jugendlichen gefiel es so zu spielen wie ein Gitarrist. Kommentar einer 16-Jährigen: „Ich muss jetzt nicht Gitarre lernen, um coole Rhythmen zu spielen“.

 

Christian konzentrierte sich auf Melodien aus verschiedenen Ländern. Er versuchte auch, den TeilnehmerInnen mehr Verständnis für den Quintenzirkel zu vermitteln, worauf einige am liebsten im Kreis gelaufen wären. Die Köpfe rauchten, als sie versuchten, seine  theoretischen Ausführungen auch in der Praxis umzusetzen.

 

Magdalena begeisterte mit Melodien, die die TeilnehmerInnen kannten. So wurde mit den Jüngeren und Jungebliebenen „Wer hat an der Uhr gedreht“ gespielt, die anderen übten fleißig „The Rose“ im Ensemble. Auch ihre Eigenkomposition „Frühlingssonne“ fand großen Anklang.

 

Die 2 Tage waren intensiv und lehrreich. Das Feedback nach diesen arbeitsreichen Stunden war durchwegs positiv und die meisten freuen sich auf das nächste Mal.

 

Wer noch mehr über Zitheraktivitäten in Vorarlberg erfahren möchte, kann sich gerne auf der Homepage www.zither-vorarlberg.info umschauen.